Bloggen find ich gut, weil: es so viel bringt, nicht nur in der Kundengewinnung

Regelmäßig

In meiner Beratung spreche ich beim Thema Social Media immer auch das Bloggen an. Warum? Bloggen ist für mich die beste Art das Unternehmen, die Menschen und die Themen öffentlich zu zeigen. So kann sich der Leser und auch der Kunde ein Bild vom Blogger machen. Der Leser erfährt von den Werten, Ideen, Einstellungen, die den Blogger bewegen.

Aber aller Anfang ist schwer. Als ich vor 3! Jahren begann, einen Blog einzurichten und regelmäßig 1x in der Woche zu schreiben, dachte ich, das schaff ich nie. Für mich war es super anstrengend:

  • Was schreib ich nur?
  • Wer will das lesen?
  • Was sind meine Themen?
  • Wie schreibt man denn Blogartikel?

Bloggen, wofür das Ganze?

Fragen über Fragen und der Widerstand in mir war riesig. Doch ich habe bei anderen Blogs gesehen, was es bewirkt. Die Aufmerksamkeit, die der ein oder andere Blogger erreicht hat, hat mich fasziniert und war Ansporn. ..das will ich auch!

Ich habe aber auch gesehen, dass ich nur von einem Blog „angezogen“ wurde, wenn ich regelmäßig etwas lesen konnte. Ein guter Artikel ist zwar spannend, aber ein Bild kann ich mir doch erst machen, wenn ich mehr erfahre. So wurde ich in dem ein oder anderen Blog fester Leser. Sie haben mich also mit ihren Themen in den Bann gezogen. Genau das ist es, was ich mit Bloggen erreichen kann. Ich kann Menschen, die vielleicht vorher nie etwas von mir gehört haben für mich und meine Inhalte begeistern.

Nun ist Vertrieb mein Thema und ich kann nicht verleugnen, dass für mich mein Blog eine klare vertriebliche Ausrichtung hat. Bloggen ist für mich also ganz klar Vertrieb über einen smarten Weg. Nicht das pure „Heraushauen“ von Angeboten sondern das stete schreiben über Vertrieb zieht meine Kunden an. Sie lesen, wie ich Vertrieb verstehe und kommen daher in meine Beratung. Ich habe über diesen Weg bereits ein großes Stück Vertrauen aufgebaut, das macht die Zusammenarbeit von Beginn an leichter.

Regelmäßig

Achtung! Bloggen bedarf Regelmäßigkeit

Ich habe es bereits angedeutet und mein Zitat ist sehr bewußt gewählt. Bloggen bringt nur etwas, wenn es regelmäßig geschieht. Das heißt nicht mehrmals täglich oder täglich, nein, für mich war 1x in der Woche der Weg. Hauptsache, es bleibt dabei. Es gibt nichts Schlimmeres als toll gestartete Blogs, die dann verwaisen oder die Inhalte nur ab und zu eintrudeln.

Ich gebe zu, das war für mich die allergrößte Herausforderung. Ich war nicht gerade diejenige, der das Schreiben so einfach von der Hand geht. Ich habe mich anfangs und manchmal auch heute sehr gequält, was ich schreibe. Der Anspruch an mich selbst ist der Höchste, das behindert… Bloggen war für mich also auch ein Mittel, mich regelmäßig mit meinen Wunschkunden, meinen Themen beschäftigen zu müssen und das eben nicht nur für mich im Kämmerlein sondern nach außen. Und was soll ich sagen, es gelingt mir immer besser. 😉

Blogs lesen als Quelle der Inspiration

Inspiration war für mich am Beginn und sehr oft heute noch entscheidend. Von Anderen Lernen und mir abzuschauen, wie gehen andere Blogger vorgehen hat damals die Entscheidung für diesen Blog gebracht. Ich habe bereits davor den ein oder anderen Blog sehr intensiv gelesen. Inspiration habe ich mir geholt, ja, die ein oder andere Idee aufgenommen, ja. Was mir aber schnell unangenehm aufgefallen ist, wenn einfach Blogger denken, sie müssten von anderen kopieren, sich Inhalte anderer umzitiert zu eigen machen. Das ist für mich ein absolutes „No-go“.

Wer hat mich denn nun inspiriert?

  • die Karrierebibel von Jochen Mai
    • Meine ersten Berührungspunkte mit diesem Internet begannen, als ich dabei war mich zu informieren, was es denn für mich sonst noch so auf dem Karriereweg gibt.
    • Themen, wie meine Neuorientierung, ein möglicher Ausstieg aus meinem Job, Selbstständigkeit, Bewerbung, andere Karrierewege führten mich ganz automatisch zur Karrierebibel.
    • Ich bin Fan geblieben und heute arbeiten wir sogar zusammen. Als Projektleiter der Karriereexperten koordiniere ich die Zusammenarbeit zwischen Karrierebibel und Karriereexperten. Unsere Experten veröffentlichen nun regelmäßig Gastbeiträge in der Karrierebibel.
  • der Blog von Svenja Hofert
    • Schon früh stieß ich auf den Blog von Svenja Hofert. Sie schreibt genau über die Themen, die mich damals in meiner Umorientierungsphase und auch heute noch bewegen.
    • Sehr schnell konnte ich mir ein Bild machen, wie sie ihre Beratung versteht, was ihr wichtig ist und war begeisterte Leserin.
    • Über Twitter haben wir dann Kontakt miteinander aufgenommen und arbeiten seit 2011 bereits eng zusammen. So übergab sie mir die Verantwortung für die Karriereexperten im März 2014.
    • Unsere Themen haben uns also zusammengebracht.

An diesen beiden Blogs kann man schon sehen, dass Bloggen eben nicht nur dem Selbstzweck und Spaß dient, es verbindet Menschen miteinander. Für mich war immer wichtig, den Menschen dahinter kennen zu lernen. Ich will nicht nur Leser sein sondern auch den Menschen im „echten Leben“ begegnen und das Bild für mich komplettieren.

Gibt es heute Lieblingsblogs?

Diese Frage beantworte ich mit einem klaren JA! Welche?

  • Blog von Christian Müller
    • Über die Karrierebibel habe ich Christian kennengelernt und seine Themen, wie Kommunikation in Social Media, in Unternehmen ergaben schnell Schnittstellen.
  • Blog von Dr. Bernd Slaghuis 
    • Berührungspunkte gab es über die Karriereexperten. Bernd Slaghuis beschäftigt sich mit dem großen Thema Neuorientierung.
    • Seine Haltung und Einstellung hat mich bewegt und nach dem persönlichen Kennenlernen gibt es nun einen guten Austausch zwischen uns.
  • Blog von Kerstin Hoffmann
    • Für mich eine Inspirationsquelle und durch ihr Buch „Das Prinzip kostenlos“ habe ich viel Vertrauen in die „Arbeit“ des Bloggers gewonnen. Wissensarbeiter geben Wissen preis, ja, und ziehen so Kunden an, denn nur der Mensch dahinter ist der, der auch das Wissen weitergeben und anwenden kann.
  • Systematisch Kaffeetrinken mit Lars Hahn 
    • Natürlich darf mein geschätzter Kollege Lars Hahn nicht fehlen. Über die Karriereexperten kennengelernt, durch ihn zu Social Media gekommen, denn ich habe bei der LVQ meinen Social Media Manager gemacht.
    • Seine Themen drehen sich rund um Weiterbildung, Social Media nicht nur für die Karriere, Personal Branding und seine Erlebnisse durch Systematisch Kaffeetrinken.

Ich könnte jetzt noch etliche Blogs aufzählen, wie Sascha Theobald, mein Kollege Heiko SteinSteffanie Wagner, Klaus Eck natürlich vor allem zum Thema Social Selling, aber nicht nur, und und und… Sorry an die, die ich vergessen habe. Sie finden noch mehr in meinen Social Media Kanälen, denn die Blogs, die mich interessieren, teile ich.

Warum schreibe ich nun über das Bloggen? Bei Twitter habe ich gelesen:

 

Daher nehme ich jetzt an der Blogparade der R&V teil, um zu schreiben: Blogs finde ich gut, weil….

Wie ist es bei Ihnen? Blogs finden Sie gut, weil….?

Veröffentlicht von

Silke Loers berät Unternehmen zu Vertriebsstrategie online und offline, incl. Social Media, Positionierung und Netzwerken. Auf Grundlage der Unternehmensstrategie entwickelt sie ein Vertriebskonzept und eine wirksame Social Media Strategie. Gemeinsam mit Ihnen hebt sie unentdeckte Potentiale für mehr Umsatz und Bekanntheit. Hier berichtet sie über ihre Erfahrungen aus der Beraterpraxis und gibt Tipps.

8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. „Blogs finde ich gut“, weil…

    … auf diesem Weg Empfehlungen von Kollegen, wie jetzt von dir, ein ganz besonderes Kompliment sind. 🙂
    … ich ohne Blogs viele sowohl fachlich als auch menschlich großartige Leute nie kennengelernt hätte.
    … sie eine stete Quelle der Inspiration sind: Vielfalt pur, in meinem persönlichen Lieblingsmix.
    … man beim Schreiben seiner eigenen Blogartikel manche Dinge nochmal ganz anders in den Fokus nimmt und daraus für einen selbst wieder neue Impulse entstehen können.
    … das Erfolgsprinzip auf Geben & Nehmen beruht. Und das ist immer gut!

    • Danke Steffi für Deine Ergänzungen.
      Stimmt, ich bin auch so auf viele spannende Menschen aufmerksam geworden, denen ich bestimmt sonst nicht über den Weg gelaufen wäre…

  2. Pingback: Relevante Reichweite ist Trumpf!

  3. Ein sehr schöner Artikel.
    Ich finde Blogs u.a. gut weil:
    – sie meistens authentisch und natürlich sind
    – man viele Informationen findet
    – man leicht durch Kommentare mit dem Autor in Kontakt treten kann

    Viele Grüße aus dem herbstlichen Thüringer Wald
    Manuel Kaufmann

    • Vielen Dank für die Ergänzungen. Ja, so kann man wunderbar mit Menschen in Kontakt treten und sich über Themen austauschen.

      Herbstliche Grüße zurück
      Silke Loers

  4. Sehr interessanter Artikel, dem ich 100 % zustimmen kann. Blogs finde ich gut, weil
    – man darüber leicht Kontakte knüpfen kann
    – sie meist aktuelle, interessante Inhalte bieten

    Viele Grüße
    Ann-Bettina Schmitz

  5. Pingback: Blogs finde ich gut, weil… - Zusammenfassung unserer Blogparade - R+V BlogR+V Blog

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